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Bild: Inna rempel

Was wir erreicht haben

Ernten macht Freude

Überprüfen Sie in Ihrem Kirchenvorstand regelmäßig, welche Ziele Sie erreicht haben? Und freuen Sie sich gemeinsam über die Erfolge? „Säen ist nicht so beschwerlich als ernten“ schreibt Goethe, dabei macht Ernten doch viel mehr Freude.

7.2

Viele Kirchenvorstände scheinen beim Goethe-Zitat hängen zu bleiben und sich selbst um die Freude an der Ernte zu bringen. Dann werden bei Sitzungen jede Menge Ziele und Maßnahmen verabredet, auf die nach zwei Monaten niemand mehr schaut. Die gute Nachricht: Es gibt sie!

Kirchenvorstände, die sich - zum Beispiel bei der jährlichen Klausur - genau mit dieser Frage befassen: Was von dem, was wir uns vorgenommen haben, haben wir auch erreicht? Das hält die Motivation der Beteiligten aufrecht und schenkt neue Energie für die kommenden Schritte.

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7.1

Analyse der Ergebnisse

Ergebnisse zu überprüfen, heißt, sich und seine Arbeit ernst zu nehmen. Das setzt voraus, dass die Gemeindeleitung klar und messbar definiert hat, was sie in welchem Zeitraum erreichen will. Geht es der Gemeindeleitung im Arbeitsfeld „Gottesdienst und Kasualien“ zum Beispiel darum, einen neuen Zielgruppen-Gottesdienst zu installieren und dafür innerhalb von fünf Monaten ein Team von zwölf Freiwilligen zu finden, so lässt sich einfach prüfen, ob dies geschafft wurde. Wurde entschieden, dass mit dem neuen Gottesdienst-Format monatlich mindestens 120 Menschen erreicht werden sollen, so lässt sich dies einfach zählen. Sollen diese 120 Gottesdienstbesucher alle zur Altersspanne der 30 bis 50-jährigen gehören, so ist auch dies messbar. Der Kirchenvorstand muss sich aber schon genauer überlegen, wie er zu einer solchen Auswertung kommt.

Sobald es aber darum geht, etwas an der Zufriedenheit der Menschen mit einem Angebot der Gemeinde zu verändern, gehören alle Überlegungen zur Ergebniskontrolle sinnvoll schon zur Planung dazu. Soll eine regelmäßige schriftliche Befragung in jedem Gottesdienst erfolgen? Was darf der Kirchenvorstand von solchen Befragungen erwarten? Wie lassen sich auf andere Art die Sichtweisen und die Zufriedenheit Ihrer Gemeindemitglieder und Interessengruppen in Erfahrung bringen?

Wir beraten Sie gern, wenn Sie vor solchen Fragen stehen.