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Bild: Inna rempel

Was wir brauchen

Finanzloch trotz guter Planung

Die Heizung ist kaputt und das Dach zudem wieder undicht. In der Matthäusgemeinde herrscht Krisenstimmung. Trotz guter Planung reißt unverhofft eine Finanzlücke auf. Was tun? – Vor dem Winter muss eine Lösung her…  

6.3

Der Kirchenvorstand entschließt sich, um Spenden zu werben. Gemeinsam mit dem Beauftragten für Fundraising im Kirchenkreis werden der Bedarf geprüft und in drei Schritten eine Strategie entwickelt. Ein Fundraising-Team wird vom Vorstand mit Planung und Durchführung aller Maßnahmen beauftragt, zwei Teamer lassen sich in Hannover beim EMSZ als Fundraiser qualifizieren Als Zielgruppe für einen Spendenbrief werden treue Gottesdienstbesucher identifiziert.

6.2

Als Zielgruppe für einen Spendenbrief werden treue Gottesdienstbesucher identifiziert. Die Leiter der Gemeindekreise sollen persönlich um Mitarbeit gebeten werden – außerdem kann die Kantorei mit einbezogen werden. Innerhalb von drei Monaten steht der Plan – ab Oktober laufen die Aktionen, nach 14 Tagen sind die ersten Tausend Euro an Spenden eingegangen. Ein Märchen? – Nein, Realität in vielen Gemeinden unserer Landeskirche.

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6.1

Personal, Geld und Gebäude

Jede Kirchengemeinde braucht Menschen und Möglichkeiten. Sie braucht Personal, Räume und entsprechende Finanzen. Gebäude- und Energiemanagement, personelle Ressourcen, sowie die Sicherung der Finanzen sind Leitungsaufgaben. Ein Aspekt darin ist Fundraising als professionelle Suche nach freiwilliger Unterstützung. Hinter jeder Spende stehen eine Spenderin oder ein Spender, mit denen die Kirchengemeinde eine Beziehung eingeht.

Über Spendenbitte und Spendendank hinaus geht es um Information, Rechenschaft und Transparenz. Fundraising lebt vom Dialog zwischen Unterstützer und Organisation. Als geplante Kommunikation braucht es langfristige Ziele, Strategie und Begeisterung für die Sache. Die Landeskirche berät, begleitet und bildet aus in Fragen von Fundraising und Gebäudemanagement.